Schon länger ist es her, als sich die Cejubo aufmachte auf eine gebuchte Erlebnistour. Es sollte ein gemütliches Lager werden, indem die Leiter die Führung mehrheitlich einer Organisation abgeben, welche mit den Jungschärlern und Jungschärlerinnen spannende Führungen machen durch die Natur. Doch die Erlebnistour entpuppte sich zu einer Entführung in eine Arena in der lückenhaft durchnummerierte Menschen ein sehr einfaches Leben führen. Niemand kann sich an ein Leben vor der Arena erinnern, nachdem man von den Getränken der Organisation auf der Entführung getrunken hat. Die neuen Bewohner der Arena bringen aber das sehr strikte und von Ritualen durchzogene Dorfleben in Aufruhr und zwar nicht nur weil sie bedeutend jünger sind als die von schon längerer Zeit entführten Mitmenschen, sondern bei ihnen tritt auch der Gedächtnisverlust nicht ein. Es werden plötzlich die Regeln und die Arena hinterfragt und es beginnt eine Rebellion gegen die vorherrschenden Umstände mit dem Ziel die Grenzen der Arena einzureisen, um sich die Freiheit zurück zu erkämpfen und die Organisation die sie entführt hat zur Rechenschaft zu ziehen. Dabei geht man aber sehr hohe Risiken ein, denn ausserhalb der Arenagrenzen gibt es viele Gefahren, die schon vielen Dorfbewohner zum Verhängnis wurden. Dafür bereiten sich die Bewohner der Arena auf Verschiedene Weisen vor. Sie lernen sich in der Natur zurecht zu finden, sie zu respektieren, sich darin zu tarnen und verteidigen, aber nicht nur das, auch in die Dorfrituale werden sie eingeführt und geniessen das wunderbare Essen der Küche.
Um dem Leser einen noch besseren Eindruck in das Dorfleben zu geben folgen Bilder, die im Archiv der Organisation gefunden wurden.
Der Aufbau der Arena:

Die Leiterzelte oben, der Sarasani in der Mitte und unten auf dem Bild die Kinderzelte. Im Wald rechts nicht zu sehen die Küche, die Dusche, die Sauna und die Latrine. Um die Arena ein Zaun.
Das Lagerleben:

An jedem Tag wird Sport betrieben, was sehr wichtig ist in dem Alltag der Arena, denn wenn man sich über die Grenzen der Arena wagen und sich den Gefahren dort stellen will, sollte man besser vorbereitet sein. Von Gymnastikübungen über Ballspiele bis zu Kraftübungen ist alles dabei.

Es wird aber auch entspannt, gebastelt, Neues gelernt und das Leben in der Natur genossen. Die Neuankömmlinge haben sich gut eingelebt und scheinen sich wohl zu fühlen.

Spontan ergibt sich auch ein Plachensurfcontest mit verschiedenen Starsurfern. Zudem ist im Hintergrund unsere Sauna zu sehen, in der mächtig Geschwitzt wird.

Im Trend sind auch Hautmalereien, welche von grossen Taten erzählen oder eine Gruppenzugehörigkeit signalisieren oder einfach nur der Selbstverwirklichung dienen. Hier die berüchtigten Tattoos der Anführerin.

Es werden auch regelmässig grosse Lagerfeuer entzündet, wo man sich noch bis in die Nacht hinein Geschichten erzählt von früheren Dorfbewohner und deren Heldentaten. Zum Abschluss wird dann immer noch Gesungen und das Abendritual gemacht.

Nach den Lagerfeuersongs gibts noch ein Dessert unter dem Sarasani und dann gehts ab ins Zelt in den Schlafsack nach dem „PyschiBisiHängZäng“.

Nach einer langen Nacht gibts immer etwas gutes zu Essen und zwar nicht nur am Morgen, auch durch den ganzen Tag durch hat uns der Küchenchef Andi immer etwas angenehmes gebrutzlet.

Mit mehr oder weniger Motivation wird nach allen Mahlzeiten immer kräftig angepackt bei den Ämtlis, um danach die Freizeit auszukosten.
Die Story:

Jeden Tag wird eine Tagesaufgabe per Drohne in die Arena geflogen von der Organisation, welche wir zu erfüllen haben, ansonsten wird die Arena kleiner und unser Leben ungemütlicher. Doch als die neuen Bewohner anfangen mit verschiedenen alten Bewohner zu rebellieren, wenden sich die Tagesaufgaben gegen die Rebellen. Man muss sich entscheiden auf welcher Seite man steht!

Die Rebellen konnten fast alle Bewohner überzeugen gegen die Arena und die Organisation anzukämpfen und man begibt sich seeehr früh am Morgen aus den Grenzen der Arena in seeehr gefährliche Gebiete, um herauszufinden wer der komische neue Forscher ist und was mit uns geplant ist in der Arena. Hier kräftigt man sich mit einem Morgenessen beim Sonnenaufgang.
Man plant die Maschine zu zerstören und die Gefangenen zu befreien, die aus der Arena im Voraus entführt wurden und die Organisation damit zu besiegen.

Bei einer gut geplanten und durchgeführten Aktion mit drei Teams gelingt es uns die Maschine zu sprengen und die Gefangenen zu befreien. Die Organisation ist zerstört, die Gefahren in den Wäldern auch und für uns bedeutet dies, wir sind wieder frei! Yeah.
Dieser Erfolg muss natürlich gefeiert werden und dies wird er auch mit einem Festessen und einer Mr. und Mrs. Sola Wahl.

Auch die zum Teil internationale Jury ist anwesend. Links ein rassiger Bauer aus der Umgebung, dann das Instatopmodelfashiongirl Chantal und ganz rechts Justin Bieber.

Freudig feiert man die neuen Mr. und Mrs. Solas! pühdäng yees! Es wird im Anschluss noch gefeiert, gesungen, getanzt und ein Dessert gegessen.
Am nächsten Morgen macht man sich an das Abreissen der Arena, was man sich untern den Bewohnern schon lange ersehnt und nun endlich soweit ist.

Nach dem Abbauen geht jeder seinen eigenen Weg in die weite Welt hinaus. (Nur bis zum nächsten Jungschinachmittag versteht sich von selbst natürlich)
Das Sola 2016 in der mysteriösen Arena hat hoffentlich allen gefallen und war ein Erfolg für die Cejubo. Wir danken allen Eltern für ihr Vertrauen und den Kindern für ihren Einsatz.
Man munkelt, dass schon ein neues Sola in der Planung ist für nächstes Jahr. Haltet also schon mal den Termin fest am Ende der Sommerferien.
Mit sehr freundlichen Grüssen an euch alle
Das Cejubo Team
War Mega cool ?
Endlich online